Wilhelm Lobsien

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Wilhelm Lobsien

Wilhelm Lobsien (* 30. September 1872 in Foldingsbro, Nordschleswig; † 26. Juli 1947 in Niebüll) war ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Wilhelm Lobsien war Sohn eines Zollbeamten und durchlief eine Ausbildung zum Lehrer. Als Junglehrer unterrichtete er in Hoyer/Nordschleswig. Tondern hat er in der Erzählung "Das Rosendach" geschildert. Später ist er als "Halligdichter" bekannt geworden. Seine letzte Ruhestätte fand er auf der Hallig Oland. Lobsien war Mitglied im Eutiner Dichterkreis, einer damals bedeutenden nationalsozialistischen Autorengruppe. Nach Kriegsende wurde Lobsiens Jürgen Wullenweber (Thienemann, Stuttgart 1929) in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur siehe: gesetzt.

Werke (Auswahl)

  • 1909 Pidder Lyng, der Liekedeeler von Sylt. Erzählung aus der Zeit des Freiheitskampfes der Sylter Friesen gegen die Dänen, K. Thienemann, Stuttgart
  • 1912 Jodute! Ein Kampf um Lübecks Freiheit, Scholz, Mainz
  • 1913 Unter Schwedens Reichsbanner, Scholz, Mainz
  • 1914 Der Halligpastor, Warneck, Berlin
  • 1918 Ekke Nekkepenn, Hermes, Hamburg
  • 1919 Ebba Enevolds Liebe, Hermes, Hamburg
  • 1920 Die Holstenritter, K. Thienemann, Stuttgart
  • 1921 Landunter, Warneck, Berlin
  • 1923 Das Rosendach, Earneck, Berlin
  • 1927 Klaus Störtebeker, K. Thienemann, Stuttgart
  • 1929 Jürgen Wullenweber, K. Thienemann, Stuttgart
  • 1932 Gesa Früddens Weg, Bertelsmann Gütersloh
  • 1935 Sturm und Stille, Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg
  • 1937 Die Märtyrer, Christliches Verlagshaus, Stittgart
  • 1947 Wind und Woge, Westholsteinische Verlagsanstalt, Heide
  • 1963 Sturm und Meer, Westholsteinische Verlagsanstalt, Heide

Quelle

Wikipedia - Die freie Enzyklopädie

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