Jef Blume

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== Leben und Beruf ==
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Jef Blume wuchs in Norderlügum auf. Nach dem Abitur studierte er Lehramt und wurde danach Leiter der Deutschen Schule in Seth. Während der NS-Zeit ernannte man ihn zum Leiter der Deutschen Jungenschaft in Nordschleswiger. 1945 wurde er in [[Internierungslager Frøslev/Faarhus|Faarhus]] interniert und im Rahmen der [[Rechtsabrechnung]] mit ihren Gesetzen mit rückwirkender Kraft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung wurde er Lehrer in Wimmersbüll, später Konrektor, blieb aber auf de Familienhof in Norderlügum wohnen. Von 1965 bis 1968 war er Stellvertretender Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger.
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Jef Blume wuchs in Norderlügum auf. Nach dem Abitur studierte er Lehramt und wurde danach Leiter der Deutschen Schule in Seth. Während der NS-Zeit von 1938 bis 1945 war er Leiter der Deutschen Jungenschaft in Nordschleswig und er gehörte kleinen Politichen Rat, dem zentralen Führungsgremium an. 1945 wurde er in [[Internierungslager Frøslev/Faarhus|Faarhus]] interniert und im Rahmen der [[Rechtsabrechnung]] mit ihren Gesetzen mit rückwirkender Kraft im sog. "Volksgruppenprozeß" 1948 zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Nach seiner Haftentlassung wurde er Lehrer in Wimmersbüll, später Konrektor, blieb aber auf de Familienhof in Norderlügum wohnen. Von 1965 bis 1968 war er Stellvertretender Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger.
== Ehrenamtliche Tätigkeiten ==
== Ehrenamtliche Tätigkeiten ==
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== Literatur ==
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* Ernst Siegfried Hansen: „Disteln am Wege“, Deutscher Heimat-Verlag, Bielefeld-Bethel, 1957
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* ''Ernst Siegfried Hansen, „Disteln am Wege“, Bielefeld-Bethel, 1957, Deutscher Heimat-Verlag
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* ''Harboe Kardel: Fünf Jahrzehnte meines Lebens, Apenrade, 1970, Schriften der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig, Heft 22 
== Quellen ==
== Quellen ==
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* Nekrolog in „Deutscher Volkskalender Nordschleswig“, Jahrgang 1962, S. 88
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* ''Nekrolog in „Deutscher Volkskalender Nordschleswig“, Jahrgang 1962, S. 88
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Version vom 06:28, 1. Apr. 2010

Jef Blume

Jef Blume (* 31. Oktober 1912 in Norderlügum bei Lügumkloster; † 19. Juni 1996 ebenda) war ein deutscher Lehrer und Stellvertretender Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger, der Dachorganisation der deutschen Minderheit in Dänemark.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Jef Blume wuchs in Norderlügum auf. Nach dem Abitur studierte er Lehramt und wurde danach Leiter der Deutschen Schule in Seth. Während der NS-Zeit von 1938 bis 1945 war er Leiter der Deutschen Jungenschaft in Nordschleswig und er gehörte kleinen Politichen Rat, dem zentralen Führungsgremium an. 1945 wurde er in Faarhus interniert und im Rahmen der Rechtsabrechnung mit ihren Gesetzen mit rückwirkender Kraft im sog. "Volksgruppenprozeß" 1948 zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Nach seiner Haftentlassung wurde er Lehrer in Wimmersbüll, später Konrektor, blieb aber auf de Familienhof in Norderlügum wohnen. Von 1965 bis 1968 war er Stellvertretender Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger.

Ehrenamtliche Tätigkeiten

  • Stellvertretender Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger, 1965 bis 1968

Literatur

  • Ernst Siegfried Hansen, „Disteln am Wege“, Bielefeld-Bethel, 1957, Deutscher Heimat-Verlag
  • Harboe Kardel: Fünf Jahrzehnte meines Lebens, Apenrade, 1970, Schriften der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig, Heft 22

Quellen

  • Nekrolog in „Deutscher Volkskalender Nordschleswig“, Jahrgang 1962, S. 88
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